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History Award 2010 Cosma Shiva und Eva-Maria HagenUnter dem Titel "Oma, Opa - wie war das damals eigentlich?" hatte der Spartensender HISTORY zum sechsten Mal einen Geschichtswettbewerb an deutschen Schulen ausgelobt - am 15. Juni 2010 ging der Preis ans Humboldt-Gymnasium im brandenburgischen Eichwalde. Schirmherrinnen des Projekts: die Schauspielerin Eva-Maria Hagen (74) und ihre ebenso prominente Enkelin Cosma Shiva Hagen (29). Im Interview berichten Mutter und Tochter der dauerschrägen Sängerin Nina H. über Unterschiede zwischen ihren Generationen und die Besonderheiten der Familie Hagen.
„Meine Oma hat Geschichte gelebt“ _________________________________________________________ |
![]() Intensiver Austausch über drei Generationen: Enkelin Cosma Shiva Hagen (links) ist zum Teil bei ihrer Großmutter Eva-Maria in Hamburg aufgewachsen. Bild von: HISTORY / Klaus Knuffmann
![]() Bild von: HISTORY / Klaus Knuffmann |
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Foyerausstellung im Filmmuseum Potsdam, Marstall, 14467 Potsdam Mondsüchtig - Traumbilder von Eva-Maria Hagen
Die Eröffnung der Ausstellung mußte verschoben werden. Näheres demnächst
Als zehnjährges Landarbeiterkind nach Kriegsende 1945 mit der Familie aus der Neumark vertrieben, abgesetzt im brandenburgischen Perleberg, ging Eva-Maria in die Maschinenschlosserlehre und zur Berufsschule im RAW Wittenberge, war in der Laienspielgruppe, im Sportverein, durch den sie 1951 zu den Weltfestspielen nach Berlin kam - wo sie zum Theater Kontakt aufnahm. Sie schlug sich in dieser Hungerszeit durch so gut es ging, hatte Glück und bestand die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule und wurde Brecht-Elevin. Ihre künstlerische Arbeit als Schauspielerin, Sängerin, später als Autorin, Malerin, war ihr ein Bedürfnis, sagt sie, Kreativität - die Umsetzung ihrer Talente. So spürt und erspürt sie Leben - ihr Leben. Dabei überzeugt und überrascht sie ihr Publikum bis heute mit Frische und Intensität. Nie versiegende Neugier und Spontaneität bringen sozusagen ihr Antriebsrad in Schwung. Das Filmmuseum zeigt immer wieder ihre Filme Eva-Maria Hagen spielte in über 50 Film- u. Fernseh-Produktionen besonders oft den beliebten DEFA-Klassiker "Vergesst mir meine Traudel nicht" (1957, Regie Kurt Maetzig). Die Künstlerin war auch als Sängerin mit ihrer Gitarre und zu Lesungen aus ihren Büchern mehrfach zu Gast. Nun stellt eine Ausstellung auch erstmalig in Potsdam die Malerin Eva-Maria Hagen vor. Die Bilder der Autodidaktin, die 1967 nach ihrer Erinnerung aus Liebeskummer zu malen begann, waren ursprünglich nie für die Öffentlichkeit gedacht. Seitdem sind wohl an die hundert Ölbilder entstanden, Miniaturen auf Holz, ausrangierte Lichtbilderleinwände wurden zweckentfremdet, das Fuß- und Kopfende alter Bettgestelle mit Figuren bemalt. Die farbstarken Gemälde sind beeinflusst von Gauguin, Chagall, Pirosmanaschwili und natürlich von der jahrzehntelangen Freundschaft zu dem Maler Strawalde (der als Filmregisseur unter dem Namen Jürgen Böttcher bekannt ist) - dem sie anfangs vielleicht nacheifern wollte. Hagens Bilder sind Seelenlandschaften. Motivisch dominiert sowohl Verborgenes, Szenen aus Tag- und Nachtträumen, als auch Phantastisches aus der realen Natur. Die ihr eigene Musikalität zeigt sich in rhythmisch überzeugenden Kompositionen. Meistens kreisen die Bilder um Liebe, die auch Sehnsucht und Schmerz bedeutet. Aus Anlass der Ausstellungseröffnung schenkt die Künstlerin Presse-Dokumente und Fotos ihrer Film- und Fernseharbeit dem Filmmuseum Potsdam. ___________________________________________ Eva-Maria Hagen: "Schlaf schön, mein Bräutchen" Gesang und Ölbilder: Eva-Maria Hagen
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![]() Mondsüchtig ![]() Regenbogen ![]() Rauchringe ![]() Tango in Uckermark |
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Freitag, 10. September 2010 - 20 Uhr liest und singt Eva-Maria Hagen in BLANKENBURG im Harz Veranstaltungsort: Gut "Voigtländer" Näheres demnächst ________________ Sonntag, 10. Oktober 2010 16.00 Uhr SCHLOSSPARK-THEATER BERLIN Eva-Maria Hagen liest und singt über ›DAS EWIGE THEMA VON ADAM UND EVA oder WIE DAS MALHEUR AUF DIE WELT KAM‹ |
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